Warum zahlen THG-Anbieter unterschiedliche Prämien?

Erfahre, wie Marktpreis, Geschäftsmodell, Auszahlung und Anbieterstrategie deine THG-Prämie beeinflussen.

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Warum zahlen verschiedene Anbieter unterschiedliche THG-Prämien?

Warum zahlen verschiedene Anbieter unterschiedliche THG-Prämien?

Wer seine THG-Prämie beantragen möchte, merkt schnell: Nicht jeder Anbieter zahlt denselben Betrag. Manche Anbieter werben mit hohen Auszahlungen, andere setzen auf Sofortauszahlung, Spendenmodelle oder variable Prämien. Doch warum ist das so? Ist die THG-Prämie nicht gesetzlich geregelt?

Die Antwort lautet: Die gesetzliche Grundlage ist geregelt, die konkrete Auszahlung aber nicht. Der Staat legt fest, wie die THG-Quote funktioniert und welche Strommengen für Elektrofahrzeuge angerechnet werden können. Wie viel Geld du als Halter eines E-Fahrzeugs am Ende bekommst, hängt jedoch vom Marktpreis, vom Auszahlungsmodell und vom Geschäftsmodell des jeweiligen Anbieters ab.

Deshalb zahlen verschiedene Anbieter unterschiedliche THG-Prämien.

Ist die Höhe der THG-Prämie gesetzlich festgelegt?

Nein. Die Höhe der THG-Prämie ist nicht als fixer staatlicher Betrag festgelegt. Die THG-Prämie ist keine klassische Förderung und kein staatlicher Zuschuss. Sie entsteht durch den Verkauf deiner THG-Quote am Markt.

Gesetzlich geregelt ist vor allem, dass quotenpflichtige Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor senken müssen. Elektrischer Strom, der für Elektrofahrzeuge genutzt wird, kann auf diese Treibhausgasminderungsquote angerechnet werden. Daraus entsteht eine handelbare CO₂-Einsparung.

Wie viel ein Anbieter für diese Quote am Markt erzielt und welchen Anteil er an dich weitergibt, ist jedoch unterschiedlich.

Wie funktioniert der THG-Quotenhandel?

Die Unterschiede entstehen vor allem durch fünf Faktoren:

  1. den erzielten Marktpreis der THG-Quote
  2. das Auszahlungsmodell des Anbieters
  3. die Marge und Kostenstruktur
  4. das Risiko, das der Anbieter übernimmt
  5. das Geschäftsmodell hinter dem THG-Service

Deshalb kann es vorkommen, dass zwei Anbieter im selben Jahr sehr unterschiedliche Beträge auszahlen, obwohl sie auf derselben gesetzlichen Grundlage arbeiten.

1. Der Marktpreis der THG-Quote schwankt

Die THG-Quote wird am Markt gehandelt. Ihr Wert hängt von Angebot und Nachfrage ab. Wenn quotenpflichtige Unternehmen viele anrechenbare CO₂-Einsparungen benötigen, kann der Preis steigen. Wenn dagegen viele günstige Erfüllungsoptionen verfügbar sind, kann der Preis sinken.

Auch gesetzliche Änderungen, der Strommix, Biokraftstoffe, Kontrollen und Marktverwerfungen können den Wert der THG-Quote beeinflussen.

Das bedeutet: Der Marktpreis ist nicht dauerhaft gleich. Anbieter müssen einschätzen, wann und zu welchem Preis sie Quoten verkaufen können. Je nachdem, wie gut ein Anbieter verhandelt, bündelt und vermarktet, kann sich das auf deine Auszahlung auswirken.

2. Fixprämie oder variable Prämie

Ein großer Unterschied liegt im Auszahlungsmodell.

Bei einer Fixprämie bekommst du einen fest zugesagten Betrag. Das gibt dir Planungssicherheit. Du weißt vorab, wie viel Geld du erhältst. Der Anbieter übernimmt dafür stärker das Marktrisiko.

Bei einer variablen Prämie hängt deine Auszahlung stärker vom späteren Verkaufserlös der THG-Quote ab. Das kann mehr bringen, wenn sich der Markt positiv entwickelt. Es kann aber auch länger dauern oder niedriger ausfallen, wenn der Marktpreis sinkt.

Deshalb sollte man nicht nur auf die beworbene Maximalprämie achten, sondern auch auf die Bedingungen dahinter.

3. Anbieter behalten unterschiedlich hohe Anteile ein

Jeder THG-Anbieter hat Kosten. Dazu gehören Prüfung, Einreichung, technische Systeme, Kundenservice, Vermarktung, Risikoabsicherung und Verwaltung. Zusätzlich kalkulieren Anbieter mit einer eigenen Marge.

Die Frage ist: Wie viel vom erzielten Erlös wird tatsächlich an den Kunden weitergegeben?

Manche Anbieter behalten einen größeren Anteil ein. Andere arbeiten effizienter oder verfolgen eine Strategie, bei der möglichst viel an E-Auto-Halter ausgezahlt wird.

Genau hier lohnt sich der Blick auf das Geschäftsmodell. Denn nicht jeder Anbieter verdient auf dieselbe Weise.

4. Reine Quotenhändler haben ein anderes Interesse

Ein Anbieter, der ausschließlich vom THG-Quotenhandel lebt, verdient im Kern an der Differenz zwischen dem erzielten Verkaufspreis und der Auszahlung an den Kunden. Je niedriger die Auszahlung und je höher der Verkaufserlös, desto größer ist seine Marge.

Das bedeutet nicht automatisch, dass ein solcher Anbieter unseriös ist. Es zeigt aber, warum Kunden genau hinschauen sollten. Wenn das gesamte Geschäftsmodell nur auf der THG-Quote basiert, kann ein starkes wirtschaftliches Interesse bestehen, möglichst effizient einzukaufen und möglichst profitabel weiterzuverkaufen.

Für E-Auto-Halter ist deshalb wichtig: Nicht nur die beworbene Prämienhöhe zählt, sondern auch Transparenz, Auszahlungssicherheit, Vertragsbedingungen und Anbieterstruktur.

Warum INSTADRIVE als einziger Anbieter anders aufgestellt ist

INSTADRIVE ist nicht nur ein reiner THG-Quotenhändler. Mit dem E-Auto-Abo, ecarso (Verkauf von zertifizierten gebrauchten E-Autos und weiteren E-Mobilitätsangeboten ist INSTADRIVE breiter im Markt der Elektromobilität aufgestellt. Der THG-Service ist damit nicht das einzige Geschäftsfeld, sondern Teil eines größeren E-Mobilitäts-Ökosystems.

Das ist ein wichtiger Unterschied. Ein Anbieter, der nicht ausschließlich vom THG-Quotenhandel abhängig ist, kann die THG-Prämie anders kalkulieren und stärker als Kundenservice, Bindungsinstrument und Beitrag zur Elektromobilität verstehen.

INSTADRIVE ist dafür bekannt, sich bei der THG-Prämie besonders stark auf attraktive Auszahlungen zu konzentrieren. Für E-Auto-Halter kann das ein entscheidender Vorteil sein: Wer seine THG-Prämie beantragt, sollte einen Anbieter wählen, der nicht nur kurzfristig am Quotenhandel verdient, sondern langfristig an zufriedenen E-Mobilitätskunden interessiert ist.

Warum zahlt nicht einfach jeder Anbieter die maximale THG-Prämie?

Weil Anbieter unterschiedliche Risiken und Kosten einkalkulieren. Wer eine hohe Fixprämie anbietet, muss sicher sein, dass die Quote später auch zu einem entsprechenden Preis verkauft werden kann. Wenn der Marktpreis fällt, trägt der Anbieter das Risiko.

Andere Anbieter sichern sich stärker ab und zahlen deshalb weniger aus. Manche werben mit hohen Maximalbeträgen, die aber nur unter bestimmten Bedingungen erreicht werden. Wieder andere bieten schnelle Auszahlungen mit Abschlag.

Deshalb gilt: Die höchste beworbene Zahl ist nicht immer automatisch das beste Angebot.

Was hat Green Giving mit der THG-Prämie zu tun?

Bei INSTADRIVE kannst du deine THG-Prämie nicht nur auszahlen lassen, sondern über die Green Giving Initiative auch für ausgewählte gemeinnützige Organisationen einsetzen. Das ist besonders sinnvoll, wenn du deine Prämie nicht vollständig selbst behalten möchtest.

So wird deine CO₂-Einsparung nicht nur zu Geld, sondern kann zusätzlich gesellschaftlich oder ökologisch wirken. Du entscheidest, ob du deine Prämie behalten, spenden oder bewusst kombinieren möchtest.

Green Giving macht die THG-Prämie damit flexibler: Sie wird nicht nur zur Auszahlung, sondern auch zu einem Beitrag für Projekte, die Unterstützung verdienen.

Ist die höchste THG-Prämie immer die beste Wahl?

Nicht unbedingt. Eine hohe THG-Prämie ist wichtig, aber sie sollte nicht das einzige Kriterium sein. Entscheidend ist, ob die Auszahlung verlässlich ist, die Bedingungen fair sind und der Anbieter transparent arbeitet.

Ein gutes THG-Angebot kombiniert:

  • attraktive Auszahlung
  • einfache digitale Beantragung
  • klare Vertragsbedingungen
  • verlässliche Abwicklung
  • keine unnötigen Hürden
  • faire Beteiligung am Quotenwert
  • sinnvolle Zusatzoptionen wie Green Giving

INSTADRIVE setzt genau auf diese Kombination: hohe Auszahlungsorientierung, einfache digitale Abwicklung und zusätzliche Spendenmöglichkeit über Green Giving.

Fazit: Verschiedene Anbieter, verschiedene Interessen

Verschiedene Anbieter zahlen unterschiedliche THG-Prämien, weil sie unterschiedlich kalkulieren. Der Marktpreis der THG-Quote ist für alle relevant, aber nicht jeder Anbieter gibt denselben Anteil an seine Kunden weiter. Auch Auszahlungsmodell, Risiko, Kostenstruktur und Geschäftsmodell spielen eine große Rolle.

Besonders wichtig ist die Frage, ob ein Anbieter ausschließlich vom THG-Quotenhandel lebt oder breiter in der Elektromobilität aufgestellt ist. Reine Quotenhändler verdienen vor allem an der Differenz zwischen Verkaufserlös und Auszahlung. Bei einem Anbieter wie INSTADRIVE ist der THG-Service Teil eines größeren E-Mobilitätsangebots mit E-Auto-Abo, ecarso und weiteren Leistungen.

Für E-Auto-Halter ist deshalb ratsam, nicht nur auf den höchsten Werbebetrag zu achten. Wichtiger sind eine attraktive tatsächliche Auszahlung, faire Bedingungen, Transparenz und ein Anbieter, der langfristig an zufriedenen E-Mobilitätskunden interessiert ist.

Mit INSTADRIVE kannst du deine THG-Prämie einfach digital beantragen, von einer auszahlungsstarken Anbieterstruktur profitieren und auf Wunsch über Green Giving einen Teil deiner Prämie für gemeinnützige Zwecke einsetzen.

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Während viele Anbieter nur THG-Quoten handeln, begleitet dich INSTADRIVE durch die gesamte Welt der Elektromobilität: THG-Prämie sichern, E-Auto im Abo fahren oder geprüfte gebrauchte Elektroautos online kaufen.

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