E-Auto-Stromtarif: Günstiger laden

Welcher Stromtarif passt zu deinem E-Auto? Antworten zu Autostrom, Wallbox, PV und dynamischen Tarifen – plus 360 € THG-Prämie sichern.

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E-Auto-Stromtarif: Günstiger laden

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E-Auto-Stromtarif: Wie lädst du wirklich günstig – und warum bekommst du dafür sogar Geld?

Reicht mein normaler Stromtarif bei meinem E-Auto?

Das erste E-Auto ist bestellt oder steht bereits vor der Tür. Und plötzlich entstehen Fragen, die beim Verbrenner nie eine Rolle gespielt haben:

Reicht mein normaler Stromtarif? Brauche ich einen zweiten Zähler? Welche Wallbox passt dazu? Lohnt sich ein dynamischer Tarif? Was bringt eine Photovoltaikanlage? Und explodiert jetzt meine Stromrechnung?

Die gute Nachricht: Das Laden zu Hause ist meist einfacher, als es anfangs wirkt. Noch besser: Bevor du deinen Stromvertrag wechselst oder mehrere Tausend Euro in Technik investierst, kannst du einen Kostenhebel nutzen, den viele neue E-Auto-Fahrer übersehen.

Dein E-Auto verbraucht nicht nur Strom. Sein Umweltvorteil ist gleichzeitig Geld wert.
Über die THG-Prämie kannst du diesen Wert einmal jährlich vermarkten. Bei INSTADRIVE sind für das erste E-Auto eines Neukunden aktuell 360 Euro Standardprämie möglich. Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur wenige Sekunden. Du brauchst dafür weder eine Wallbox noch eine Stromrechnung und auch keine Aufzeichnung deiner Ladevorgänge.
Du brauchst nur deine E-Mailadresse und ein Foto des Zulassungsscheins. Mit der THG-Prämie kannst du einen großen Teil deiner jährlichen Ladekosten zurückholen.

Was kostet es, ein E-Auto zu Hause zu laden?

Das hängt von drei Zahlen ab:

  • deinem jährlichen Kilometerstand,
  • dem Verbrauch deines E-Autos,
  • und dem Preis pro Kilowattstunde.

Ein realistisches Beispiel:

Du fährst 12.000 Kilometer im Jahr und benötigst einschließlich Ladeverlusten durchschnittlich 18 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Damit lädst du rund 2.160 Kilowattstunden pro Jahr.

Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis liegt 2026 laut BDEW bei etwa 37 Cent pro Kilowattstunde. In diesem Beispiel entstehen dadurch jährliche Ladekosten von rund 800 Euro. Der tatsächliche Preis kann je nach Vertrag, Region und Ladeverhalten deutlich darunter oder darüber liegen.

Das ist zunächst die Zahl, die viele neue E-Auto-Fahrer nervös macht. Im Vergleich zum bisherigen Haushaltsverbrauch wirken zusätzliche 2.000 Kilowattstunden gewaltig. Man darf dabei aber nicht vergessen: Dafür entfallen die bisherigen Tankrechnungen. 18 kWh enthalten ungefähr so viel Energie wie 1,8 Liter Diesel. Weil ein Elektromotor diese Energie wesentlich effizienter nutzt, kann das E-Auto damit tatsächlich 100 Kilometer fahren.

Wie stark verändert die THG-Prämie meine tatsächlichen Ladekosten?

Mehr, als ein gewöhnlicher Tarifwechsel meistens erreichen kann.
Bleiben wir beim Beispiel mit 2.160 Kilowattstunden Ladestrom und rund 800 Euro jährlichen Stromkosten. Ziehst du davon eine THG-Prämie von 360 Euro ab, verbleiben rechnerisch rund 440 Euro.

Damit reduziert die Prämie deine effektiven Ladekosten in diesem Beispiel um etwa 45 Prozent.
Auf die einzelne Kilowattstunde umgerechnet sieht der Effekt noch deutlicher aus:

  • Strompreis: 37 Cent pro Kilowattstunde
  • THG-Prämie: 360 Euro
  • jährlicher Ladestrom: 2.160 Kilowattstunden
  • rechnerische Entlastung: rund 16,7 Cent pro Kilowattstunde
  • effektive Ladekosten: rund 20,3 Cent pro Kilowattstunde

Dein Stromanbieter senkt den Preis natürlich nicht tatsächlich auf 20,3 Cent. Die THG-Prämie wird separat ausgezahlt. Für deine persönliche Jahresrechnung ist der wirtschaftliche Effekt aber derselbe.

Ein günstigerer Stromtarif spart dir wenige Cent pro Kilowattstunde. Die THG-Prämie kann auf einen Schlag mehrere Hundert Euro ausgleichen.

Checkliste neue E-Auto-Fahrer
Warum bekomme ich überhaupt Geld für mein E-Auto?

Weil dein E-Auto einen gesetzlich verwertbaren Umweltvorteil erzeugt.

Unternehmen, die Benzin oder Diesel in Deutschland in Verkehr bringen, müssen die dadurch entstehenden Treibhausgasemissionen schrittweise reduzieren. Diese Verpflichtung nennt sich Treibhausgasminderungsquote – kurz THG-Quote.

Elektrischer Strom, der im Straßenverkehr verwendet wird, kann auf diese Quote angerechnet werden. Das Umweltbundesamt bescheinigt dafür Strommengen und die daraus errechneten Treibhausgasemissionen.

Vereinfacht funktioniert das so:

  • Dein E-Auto fährt ohne Benzin oder Diesel.
  • Dafür wird ihm eine gesetzlich festgelegte Strommenge zugerechnet.
  • Aus dieser Strommenge wird ein anrechenbarer Umweltvorteil berechnet.
  • INSTADRIVE bündelt die Bescheinigungen vieler E-Fahrzeuge.
  • Quotenverpflichtete Unternehmen kaufen diese gebündelten Umweltvorteile.
  • Aus diesem Erlös entsteht deine THG-Prämie.

Du bekommst also nicht Geld dafür, dass du möglichst viel Strom verbrauchst. Und das Umweltbundesamt überweist dir auch keine Förderung.

Du bekommst Geld, weil der Umweltvorteil deines E-Autos auf dem gesetzlich geschaffenen THG-Markt einen Wert besitzt.

Verkaufe ich damit meine persönliche CO₂-Einsparung?

Nicht im Sinne eines privaten CO₂-Zertifikats.

Bei der THG-Prämie wird nicht dein individueller CO₂-Fußabdruck berechnet. Das Umweltbundesamt verwendet für privat geladene Elektrofahrzeuge einen pauschalen Stromschätzwert. Dadurch musst du weder deinen tatsächlichen Verbrauch noch deinen Strommix oder einzelne Ladevorgänge nachweisen. Pro reinem Elektrofahrzeug mit deutscher Zulassung kann dieser Schätzwert einmal jährlich bescheinigt werden.

Du überträgst also nicht sämtliche Umweltvorteile deines persönlichen Lebensstils. Vermarktet wird die gesetzlich anrechenbare Strommenge deines Fahrzeugs für das jeweilige Kalenderjahr.

Muss ich erst den besten Stromtarif finden, bevor ich die THG-Prämie beantrage?

Nein. Beide Themen sind voneinander unabhängig.

Für die THG-Prämie spielt es keine Rolle, ob du:

  • über den normalen Haushaltsstrom lädst,
  • einen Autostromtarif nutzt,
  • einen dynamischen Tarif abgeschlossen hast,
  • ausschließlich öffentlich lädst,
  • eine eigene Wallbox besitzt,
  • oder dein Auto mit Solarstrom versorgst.

Du kannst die THG-Prämie daher sofort beantragen und dich anschließend in Ruhe mit deinem Stromtarif beschäftigen.

Reicht mein normaler Haushaltsstromtarif für das E-Auto?

In vielen Fällen ja.
Du kannst deine Wallbox über den normalen Haushaltszähler betreiben. Der Ladestrom wird dann zusammen mit Kühlschrank, Waschmaschine und allen anderen Verbrauchern über denselben Vertrag abgerechnet.

Das ist die unkomplizierteste Lösung:

  • kein zusätzlicher Stromvertrag,
  • kein zweiter Zähler,
  • keine weitere Grundgebühr,
  • und keine getrennte Abrechnung.

Gerade bei geringer oder mittlerer Fahrleistung kann ein guter Haushaltsstromtarif günstiger sein als ein spezieller Autostromtarif. Ein niedrigerer Arbeitspreis bringt wenig, wenn zusätzliche Zählerkosten und Grundgebühren die Ersparnis wieder auffressen.

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Wann lohnt sich ein spezieller Autostromtarif?

Vor allem dann, wenn du regelmäßig größere Strommengen zu Hause lädst.

Ein Autostromtarif trennt den Stromverbrauch der Wallbox häufig vom übrigen Haushaltsstrom. Dafür wird meist ein eigener Zähler verwendet. Je nach Anbieter und Netzgebiet können sich daraus günstigere Arbeitspreise oder reduzierte Netzentgelte ergeben.

Interessant wird das Modell insbesondere, wenn du:

  • eine hohe jährliche Fahrleistung hast,
  • überwiegend zu Hause lädst,
  • mehrere E-Autos versorgst,
  • bereits über einen passenden Zählerplatz verfügst,
  • oder auch eine Wärmepumpe intelligent steuern lässt.

Entscheidend ist nicht der beworbene Preis pro Kilowattstunde, sondern der Jahresgesamtpreis.

Wie erkenne ich, ob sich ein zweiter Zähler rechnet?

Rechne zuerst aus, wie viel Strom dein Auto im Jahr tatsächlich benötigt.

Angenommen, der spezielle Autostromtarif ist sechs Cent günstiger als dein Haushaltsstrom. Bei 2.000 Kilowattstunden Ladestrom sparst du damit 120 Euro im Jahr.

Kostet der zusätzliche Vertrag einschließlich Zähler und Messstellenbetrieb allerdings 100 Euro jährlich, bleiben nur 20 Euro übrig. Musste vorher auch noch der Zählerschrank umgebaut werden, dauert es unter Umständen viele Jahre, bis sich die Investition bezahlt macht.

Ein zweiter Zähler ist daher keine automatische Sparmaschine. Er ist ein technisches Werkzeug, das sich erst ab einem bestimmten Verbrauch lohnt.

Was ist ein dynamischer Stromtarif?

Bei einem dynamischen Tarif steht der Preis für die Kilowattstunde nicht für Monate fest. Er folgt den Preisen am Strommarkt und kann sich im Laufe eines Tages verändern.

Wenn viel günstiger Wind- oder Solarstrom verfügbar ist, kann der Preis sinken. In angespannten Stunden kann er deutlich steigen.

Das E-Auto passt grundsätzlich gut zu diesem Modell, weil es oft viele Stunden herumsteht. Es muss nicht zwingend sofort nach dem Einstecken laden. Stattdessen kann die Ladung in günstigere Zeitfenster verschoben werden.

Seit 2025 müssen alle Stromlieferanten dynamische Tarife anbieten. Für die Nutzung ist ein intelligentes Messsystem erforderlich, das den Verbrauch zeitlich genau erfasst.

Ist ein dynamischer Stromtarif automatisch günstiger?

Nein.
Er spart nur dann Geld, wenn du deinen Verbrauch tatsächlich in günstige Stunden verschiebst. Wer abends nach Hause kommt und sofort mit voller Leistung lädt, erwischt häufig genau die Zeit, in der viele Haushalte Strom benötigen.

Ein dynamischer Tarif passt gut zu dir, wenn:

  • dein Auto meist über Nacht angeschlossen ist,
  • du den Abfahrtszeitpunkt vorgeben kannst,
  • die Wallbox oder das Fahrzeug automatisch günstige Stunden nutzt,
  • und du gewisse Preisschwankungen akzeptierst.

Möchtest du dagegen jederzeit laden, ohne Preise zu beobachten oder Technik einzurichten, kann ein guter Festpreistarif entspannter sein.

Brauche ich dafür eine intelligente Wallbox?

Nicht zwingend, aber sie macht die Sache wesentlich angenehmer.
Viele E-Autos können einen einfachen Ladebeginn programmieren. Damit lässt sich das Laden beispielsweise in die Nacht verschieben.

Komfortabler ist eine Wallbox oder ein Energiemanagementsystem, das selbstständig berücksichtigt:

  • wie voll der Akku aktuell ist,
  • wann du wieder losfahren möchtest,
  • welche Strompreise in den kommenden Stunden gelten,
  • wie viel Solarstrom verfügbar ist,
  • und ob andere große Verbraucher im Haus aktiv sind.

Du gibst dann nicht mehr vor, wann das Auto laden soll. Du sagst lediglich:

Morgen um sieben Uhr brauche ich 80 Prozent.

Die Technik entscheidet, wann sie den Strom dafür möglichst günstig einkauft.

Muss ich Angst haben, dass der Netzbetreiber meine Wallbox abschaltet?

Nein. Diese Sorge entsteht häufig durch missverständliche Berichte über § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes.

Neue steuerbare Wallboxen müssen sich seit 2024 in bestimmten Engpasssituationen vorübergehend dimmen lassen. Der Netzbetreiber darf den Strombezug der Wallbox dann auf bis zu 4,2 kW reduzieren. Diese Mindestleistung bleibt jedoch verfügbar, das Auto lädt also weiter. Der normale Haushaltsstrom ist davon nicht betroffen. Im Gegenzug erhalten Betreiber steuerbarer Verbrauchseinrichtungen eine Reduzierung der Netzentgelte.

Das Ziel ist nicht, dein Auto regelmäßig auszubremsen. Die Regelung soll verhindern, dass ein örtliches Stromnetz überlastet wird, wenn in einer Straße viele Wallboxen, Wärmepumpen und Speicher gleichzeitig laufen.

Reicht eine 11-kW-Wallbox?

Für fast alle privaten E-Auto-Fahrer: ja.
Mit 11 kW lädst du innerhalb einer Stunde theoretisch Strom für ungefähr 50 bis 70 Kilometer Reichweite – je nach Fahrzeug und Verbrauch. Über Nacht lässt sich damit selbst ein großer Akku problemlos auffüllen.

Eine 22-kW-Wallbox bringt nur dann einen Vorteil, wenn:

  • dein Auto 22 kW Wechselstrom laden kann,
  • der Hausanschluss ausreichend dimensioniert ist,
  • der Netzbetreiber zustimmt,
  • und du tatsächlich regelmäßig sehr schnell zu Hause laden musst.

Viele E-Autos begrenzen das AC-Laden ohnehin auf 11 kW. Dann lädt eine 22-kW-Wallbox nicht schneller.

Für die Stromkosten sind andere Funktionen meist wichtiger:

  • zeitgesteuertes Laden,
  • PV-Überschussladen,
  • regelbare Ladeleistung,
  • Lastmanagement,
  • Verbrauchsauswertung,
  • und Unterstützung dynamischer Tarife.
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Kann ich mein E-Auto einfach an der Steckdose laden?

Für gelegentliche Ausnahmen ist das möglich. Als dauerhafte Ladelösung ist eine normale Haushaltssteckdose jedoch nicht gedacht.

Ein E-Auto zieht viele Stunden lang eine relativ hohe Leistung. Alte, beschädigte oder nicht ausreichend abgesicherte Leitungen können dabei warm werden. Eine fachgerecht installierte Wallbox ist sicherer, schneller und für die dauerhafte Belastung ausgelegt.

Außerdem kannst du nur mit einer steuerbaren Wallbox Funktionen wie PV-Überschussladen, dynamische Tarife oder Lastmanagement vernünftig nutzen.

Wie beeinflusst eine Photovoltaikanlage meinen Stromtarif?

Eine PV-Anlage verändert nicht automatisch deinen Tarif. Sie verändert aber die Strommenge, die du vom Anbieter kaufen musst.

Produziert dein Dach gerade Strom und das Auto lädt gleichzeitig, fließt ein Teil der Energie direkt in die Fahrzeugbatterie. Für diese Kilowattstunden zahlst du keinen normalen Netzstrompreis. Wirtschaftlich entstehen allerdings weiterhin Kosten durch Anschaffung, Finanzierung und Betrieb der Anlage sowie die entgangene Einspeisevergütung.

Je mehr Solarstrom du direkt verwendest, desto weniger wichtig wird der reine Arbeitspreis deines Stromtarifs.

Der Netzstromvertrag bleibt trotzdem nötig – für Nächte, Wintertage und alle Zeiten, in denen die PV-Anlage nicht genug erzeugt.

Was bedeutet PV-Überschussladen?

Die Wallbox lädt das Auto nur mit dem Solarstrom, den dein Haus gerade nicht selbst benötigt.

Ein Beispiel:

  • Die PV-Anlage erzeugt 7 kW.
  • Dein Haushalt benötigt aktuell 1 kW.
  • Die übrigen 6 kW stehen für das Auto zur Verfügung.

Eine intelligente Wallbox passt ihre Leistung laufend an die Solarproduktion an. Zieht eine Wolke auf oder schaltet sich der Herd ein, reduziert sie die Ladeleistung. Steigt die Erzeugung wieder, lädt sie stärker.

Dadurch vermeidest du, dass gleichzeitig teurer Netzstrom ins Auto fließt, obwohl du eigentlich nur den PV-Überschuss nutzen möchtest.

Brauche ich für das Laden mit Solarstrom einen Hausspeicher?

Nein. Dein E-Auto besitzt bereits eine große Batterie.
Steht es häufig tagsüber zu Hause, kann der Solarstrom direkt in den Fahrzeugakku fließen. Das ist meist einfacher, als den Strom zuerst in einem Hausspeicher zwischenzulagern und später noch einmal ins Auto zu übertragen.

Ein Hausspeicher kann sinnvoll sein, wenn:

  • dein Auto tagsüber fast immer unterwegs ist,
  • du überwiegend abends oder nachts lädst,
  • du auch den übrigen Haushaltsverbrauch verschieben möchtest,
  • oder du deinen PV-Eigenverbrauch insgesamt erhöhen willst.

Ob sich der Speicher wirtschaftlich rechnet, hängt aber nicht allein vom Auto ab. Entscheidend ist das gesamte Verbrauchsprofil des Hauses.

Kann ich PV-Anlage und dynamischen Stromtarif kombinieren?

Ja, und genau hier wird intelligentes Laden besonders interessant.

Eine gute Steuerung kann zwischen mehreren Optionen wählen:

  • direkt verfügbaren Solarstrom nutzen,
  • bei sehr niedrigen Preisen günstigen Netzstrom laden,
  • oder den Ladevorgang verschieben, wenn Netzstrom gerade teuer ist.

Die Wallbox darf bei einer netzbedingten Begrenzung auch mehr Leistung nutzen, wenn die zusätzliche Energie aus der eigenen Solaranlage stammt. Begrenzt wird nur der zulässige Bezug aus dem Verteilernetz. Ein Energiemanagementsystem kann PV-Anlage, Wallbox, Speicher und weitere steuerbare Verbraucher gemeinsam koordinieren

Was mache ich als Mieter ohne eigene Wallbox?

Zunächst ruhig bleiben. Ein E-Auto funktioniert auch ohne private Lademöglichkeit.

Du kannst laden:

  • am Arbeitsplatz,
  • an öffentlichen AC-Ladepunkten,
  • beim Einkaufen,
  • an Schnellladestationen,
  • oder eventuell über eine gemeinschaftliche Ladeanlage in der Tiefgarage.

Dein privater Haushaltsstromtarif spielt dann für das Auto keine Rolle. Entscheidend sind die Preise deiner Ladekarte oder Lade-App.

Bevor du dich für einen öffentlichen Tarif entscheidest, prüfe vor allem:

  • AC- und DC-Preis,
  • Grundgebühr,
  • Roamingpreise,
  • Blockiergebühren,
  • und die Abdeckung entlang deiner üblichen Wege.

Die THG-Prämie erhältst du unabhängig davon. Du musst weder zu Hause laden noch eine Wallbox besitzen.

Muss ich für die THG-Prämie meinen Stromverbrauch nachweisen?

Nein.
Bei privaten beziehungsweise nicht öffentlichen Ladevorgängen wird nicht gemessen, wie viele Kilowattstunden tatsächlich in dein Auto geflossen sind. Stattdessen verwendet das Umweltbundesamt einen pauschalen Schätzwert pro Fahrzeugklasse.

Selbst ein eigener, geeichter Wallbox-Zähler ändert daran nichts. Eine individuelle Anrechnung des zu Hause geladenen Stroms ist nach derzeitiger Rechtslage nicht vorgesehen.

Du brauchst deshalb keine:

  • Stromrechnung,
  • Wallbox-Abrechnung,
  • Ladehistorie,
  • Kilometeraufzeichnung,
  • oder PV-Ertragsdaten.
Welche Unterlagen benötige ich für die THG-Prämie?

Im Wesentlichen die Zulassungsbescheinigung Teil I – also den Fahrzeugschein.

Die Vorderseite reicht aus. Halter, Erstzulassung, aktuelle Zulassung, Fahrzeugidentifikationsnummer und Fahrzeugklasse müssen vollständig und lesbar erkennbar sein.

Bei INSTADRIVE beginnt die Registrierung bereits mit wenigen persönlichen Angaben. Anschließend lädst du den Fahrzeugschein hoch und wählst dein Prämienmodell. Die Anmeldung wird mit einer Dauer von rund einer Minute angegeben.

Bekomme ich die THG-Prämie auch für ein geleastes oder finanziertes E-Auto?

Ja, sofern du im Fahrzeugschein als Halter eingetragen bist.

Es spielt grundsätzlich keine Rolle, ob das Auto:

  • gekauft,
  • finanziert,
  • geleast,
  • neu,
  • oder gebraucht ist.

Maßgeblich ist die aktuelle Zulassung. INSTADRIVE weist das Angebot ausdrücklich auch für geleaste, finanzierte sowie Neu- und Gebrauchtfahrzeuge aus.

Steht dagegen die Leasinggesellschaft als Halter im Fahrzeugschein, solltest du prüfen, wer laut Vertrag die THG-Prämie beanspruchen darf.

Wie finde ich jetzt den richtigen Stromtarif?

Gehe nicht nach Werbeslogans, sondern nach deiner persönlichen Nutzung.

1. Schätze deinen jährlichen Ladestrom

Rechne:
Jahreskilometer × Verbrauch pro 100 km ÷ 100

Plane etwas Spielraum für Ladeverluste und Winterverbrauch ein.

2. Prüfe, wo du hauptsächlich lädst

  • überwiegend zu Hause,
  • überwiegend öffentlich,
  • tagsüber mit PV,
  • nachts,
  • oder gemischt.

3. Vergleiche die Gesamtkosten
Berücksichtige nicht nur den Arbeitspreis, sondern auch:

  • Grundpreis,
  • Messstellenkosten,
  • zweiten Zähler,
  • mögliche Umbaukosten,
  • Vertragslaufzeit,
  • Preisgarantie,
  • und Bonusbedingungen.

4. Prüfe deine Flexibilität
Kann das Auto nachts laden? Steht es tagsüber für Solarstrom bereit? Muss es jeden Abend sofort vollgeladen werden?

5. Ziehe die THG-Prämie von den Jahreskosten ab
Erst danach siehst du, was dein E-Auto dich effektiv an Strom kostet.

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Welches Tarifmodell passt typischerweise zu wem?

Du fährst eher wenig und möchtest es einfach halten:
Ein guter Haushaltsstromtarif über den bestehenden Zähler reicht häufig aus. Ein separater Zähler lohnt sich bei kleinen Strommengen nur selten.

Du fährst viel und lädst fast immer zu Hause:
Ein spezieller Autostromtarif oder ein Modell mit reduzierten Netzentgelten kann interessant sein. Rechne aber alle Zusatzkosten mit ein.

Dein Auto steht nachts lange an der Wallbox:
Ein dynamischer Tarif kann passen, sofern Wallbox oder Fahrzeug automatisch günstige Stunden nutzen.

Du besitzt eine PV-Anlage:
Eine PV-fähige Wallbox mit Überschussladen ist meist wichtiger als ein besonders niedriger Netzstrompreis. Der Tarif deckt dann nur noch den verbleibenden Netzbezug ab.

Du hast keine private Wallbox:
Konzentriere dich auf Ladekarten und Tarife entlang deiner alltäglichen Strecken. Die THG-Prämie kannst du trotzdem uneingeschränkt nutzen.

Fazit: Erst mehrere Hundert Euro sichern, dann jede Kilowattstunde optimieren

Der Stromtarif entscheidet darüber, was jede einzelne Kilowattstunde kostet. Eine intelligente Wallbox kann das Laden in günstige Zeiten verschieben. Eine Photovoltaikanlage reduziert die Menge, die du überhaupt aus dem Netz kaufen musst.
All das kann deine laufenden Kosten senken. Es benötigt aber einen Vergleich, geeignete Technik oder eine Investition.

Die THG-Prämie funktioniert anders:
Du musst deinen Stromvertrag nicht wechseln. Du brauchst keine Wallbox, keine PV-Anlage und keinen Verbrauchsnachweis. Dein reines E-Auto besitzt einen gesetzlich anrechenbaren Umweltvorteil. Das Umweltbundesamt bescheinigt ihn, INSTADRIVE bündelt und vermarktet ihn – und du erhältst die Auszahlung.

Dein Stromtarif entscheidet, wie günstig du lädst.
Die THG-Prämie sorgt dafür, dass dein E-Auto einen Teil davon selbst bezahlt.

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Während viele Anbieter nur THG-Quoten handeln, begleitet dich INSTADRIVE durch die gesamte Welt der Elektromobilität: THG-Prämie sichern, E-Auto im Abo fahren oder geprüfte gebrauchte Elektroautos online kaufen.

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